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![]() Nimrod´s Drahthaar... Jagdkumpan und Freund für´s Leben |
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Sauen
Mein Keiler
Am 02.10.2003 saß ich wie bereits drei Nächte vorher seit um 19 00 Uhr auf einer meiner Lieblings- Kanzeln in der Nähe von Cismar. Jede Nacht hielt ich bis Mitternacht aus, obwohl sich rein gar nichts tat... Und jeden Morgen war auf der Wiese frisch gebrochen!! Also sitzen bleiben BIS was passiert! Der Mond war schon längst weg, aber die Wiese rauhreif- überzogen, ich konnte sogar einen Hasen gut erkennen. Mitternacht war schon seit 45 Minuten vorüber, als ich das unverwechselbare Tappen von Wild im Wald vernahm! Kein Fuchs, kein Hase, soviel war sofort sicher, Damwild und Rehwild schloß ich fünf Sekunden später aus, denn die Schrittfolge war eindeutig: zügiger Trab, so kommt nur eine Sau! Kurz darauf hatte ich die Bestätigung, ein riesiger schwarzer Klumpen löste sich nach einer gaaanz stillen Gedenkminute aus dem Waldschatten und begann, die Wiese umzugraben. Das Licht war wirklich nicht besonders, aber mein Rotpunkt im Swarovski-ZFR half mir, den Punkt kurz hinterm Blatt zu finden. Der Schuß brach und die Sau stürmte in den Wald. War ich auch wirklich gut abgekommen?! Ja, denn im Wald hörte ich eindeutig, das die Sau in eine Krone hineinrannte und dort auch langsam umfiel..., so etwas tut eine gesunde Sau nicht!! Jippieh! Das lange Warten hat sich gelohnt! Schnell meinen Jagdherrn angerufen, denn zu zweit tut man sich beim Bergen ja immer leichter. Außerdem ist es bei uns nicht alltäglich, daß wir Sauen erlegen und so ein größeres Exemplar schon gar nicht! Also suchte ich schon mal den Anschuß und fand ihn auch: Eingriffe und die Flucht im Gras war gut zu erkennen durch den leichten Reif. Nach wenigen Metern fand ich Schweiß, ein paar Tropfen, die ich der Lunge zuordnete. Offensichtlich schweißte die Sau nur aus der Einschußseite, denn die Tropfen waren alle links neben der Fährte und beim Schuß stand die Sau nach links. Die 11 Gramm Teilmantel aus meiner .308 hat mir bisher immer gute Dienste erwiesen und auch immer Ausschuß gebracht, allerdings war das schwerste Schweinchen bisher 64 Kilo aufgebrochen..., sollte diese Sau etwa doch kein Überläufer sein?! Ich kenne den Forst ganz gut und hatte das Geräusch von brechenden Zweigen noch jetzt im Ohr, somit brauchte ich im Wald auch nicht lange zu suchen, sondern einfach zu dem Buchen- Kronenholz zu gehen, und nach ungefähr 70 Metern Flucht mit einem Lungentreffer lag ein wohl 4- jähriger Keiler von fast 150 Kilo Gewicht (125 Kilo aufgebrochen) in seiner Fährte!! Das Bergen war nur mit Hilfe von Seil und Pick up möglich, aber derart freudig erregt kann man ja nahezu alles bewältigen! Ein wahnsinns- Erlebnis!
Frischling in Rosenfelde
Zwei in einer Nacht
Zweijähriger Keiler
Nachsuche Frischling
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